10 Oktober 2011

IRONMAN Hawaii 2011





Meine 6.Teilnahme beim IRONMAN Hawaii habe ich mir irgendwie anders vorgestellt.
Um es vorweg zu nehmen meine Vorbreitung verlief super und die Woche vorm Rennen fühlten sich die Beine von Tag zu Tag immer besser an.
Beim Laufen habe ich Magenkrämpfe bekommen und konnte somit keine Nahrung mehr zu mir nehmen. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief mein Rennen nach Plan. Doch jetzt erst einmal von Beginn:

Das Schwimmen war wieder eine Massenschlägerei mit unter Wasser drücken, an den Beinen ziehen und einigen Schlägen. Aber dieses Kenne ich zum Glück schon aus der 2.Bundesliga. Nach guten 600m beruhigte sich das Feld und das Schwimmen wurde etwas entspannter. Nach 57:35 Minuten konnte ich die 3,86 Kilometer lange Schwimmstrecke etwas verspätet verlassen. Was mich aber nicht beunruhigte, weil die Strömung und der Wellengang etwas härter waren als sonst und somit alle Schwimmzeiten etwas langsamer waren.
... schnell gewechselt und ab aufs Rad. Erst die Stadtrunde und dann auf den Highway. Ja, Highway ... irgendwie hatte ich den Highway nicht mehr so voll in Erinnerung. Ich meine nicht die Autos, sondern die Triathleten. Teilweise wurde ich in zweiter Reihe überholt und einige Athleten fanden mein Hinterrad auch sehr interessant. So ging es in RTF Manier Richtung Hawi. Das letzte Stück nach Hawi war Gegenwind und auf einmal war ich wieder alleine und überholte mehrere Athleten. Ab hier waren es nur noch 80 Kilometer zurück. Das Feld lichtete sich immer mehr. Ab den „Scenic Point“ kam wieder eine RTF Gruppe vorbei, aber ich bin einfach mein Rennen gefahren. Kontrolliert und ohne zu überpeacen. Nach 5:07 Stunden konnte ich mein Rad in der zweiten Wechselzone abgeben und die Laufschuhe anziehen. Das Lauftraining verlief in der Vorbereitung optimal und somit freute ich mich auf diesen Teil. Aber nach guten 20 Minuten bekam ich Magenkrämpfe und musste nach jeder Nahrungsaufnahme das Klo aufsuchen. So ein MIST!!! Aber aufgeben und aussteigen kam für mich nicht in Frage, somit bin gegangen, gelaufen, habe Cola getrunken und bin irgendwie nach 10:19 Stunden ins Ziel gekommen. Der Zieleinlauf war Entschädigung für die Quälerei und somit hat sich das Rennen trotzdem gelohnt.

Meine Vermutung ist, dass ich beim Schwimmen zu viel Salzwasser beschluckt habe und daher die Magenkrämpfe gekommen sind. Schade, aber man lernt immer wieder dazu.
Es ist noch nicht aller Tage Abend, ....

Jetzt erst mal zwei Wochen Urlaub!

In diesem Sinne,
vielen Danke fürs Daumen drücken und an meine Sponsoren,
andre

07 Oktober 2011

Ready for Race




Die Zeit vergeht in Kona immer so schnell, im Grunde hat man nur ein paar Dinge zu erledigten, aber sie läuft.
Man trifft hier ein bekanntest Gesicht, dort noch mal eine kurze Einheit, Startunterlagen abholen, Pasta Party, Rad fertig machen, Sachen zusammen packen...

Morgen ist schon RACE Day und irgendwie freue ich mich schon, dass es endlich losgeht!

Also Daumen drücken,
andre

05 Oktober 2011





Der dritte Tag startete wieder mit einer Schwimmrunde in der Bucht von Kalua-Kona. Diesmal war das Wasser wesentlich unruhiger als am Tag zuvor.

Am frühen Nachmittig habe ich die Laufschuhe für ein paar kurzen Intervalle auf dem Alii Drive angezogen... fühlte sich gut an!

Am Abend sind wir noch über die Expo geschlendert, um die neuen Räder für nächstes Jahr zu checken und die Nationen Parade angeschaut!

Heute, am vierten Tag wird das Radel noch mal ausgeführt ...

04 Oktober 2011







Etwas verspätet, aber gut angekommen sind wir in Kona!

Nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Tag von Hawi mit dem Rad nach Kona, sprich die zweite Hälfte der
IRONMAN Radstecke. Den Wind hatte ich stärker in Erinnerung oder ich werde älter und vergesslicher. ;-)

Am zweiten Tag ging es in die Bucht von Kalua-Kona, um die Wassertemperatur und die Schwimmstrecke zu testen!

Anschliessendend noch eine Shopping Tour und ein zweites Frühstück im Lava Java.

So schnell vergingen die ersten beiden Tage in Kona...

In diesem Sinne,
Andre

29 September 2011

27 September 2011

Am Samstag, den 01.Oktober geht es endlich los zum IRONMAN Hawaii, es wird mein 6. IRONMAN Hawaii Teilnahme sein nach 1999, 2000, 2002, 2003 und 2006.
Ich bin gespannt was sich in der letzten Jahren dort sich verändert hat und freue mich dort wieder zu racen. :-)

In diesem Sinne,
andre

29 November 2010

The Race is over, ... !






Puh, hartes Stück Arbeit, aber irgendwie hat es trotzdem dem Spass gemacht …. ;-)

Der Schwimmstart verlief super, keinen einzigen Tritt oder Schlag abgekommen. Nach guten 500m war die erste Gruppe mit 5 Athleten geschlossen und das Tempo wechselt ständig, da die Bojen, die alle 200m gesetzt wurden, auf Grund der Strömung nicht einer Linie waren. Leider musste ich die ersten drei Schwimmer ziehen lassen und konnte als vierter AK-Athlet aus dem Meer steigen. Ein Traum wäre es noch mal mit Andy Pott aus dem Wasser zu kommen. Er hat mir 3 Minuten auf gedrückt mit seiner Zeit von 47 Minuten. Aber ich bin richtig froh über meine Schwimmzeit, da das Schwimmtraining in der Vorbereitungszeit überhaupt gut lief.

Mein Wechsel habe nach Bundesligamanier durchgezogen, TRI11 Schwimmanzug runter, Helm und Brille in die Hand und während es Laufens aufgesetzt. Radschuhe waren am Rad eingeclickt und schon wieder zwei Plätze gut gemacht.
Das Radfahren war am Anfang sehr unrhythmisch… Nach 30 Kilometer war ich in einer 8 köpfigen Gruppe und jeder meine er müsste schneller als der andere Fahren. Nach 80 Kilometer platzen nach und nach die Leute raus. Somit waren wir nur noch eine vierer Gruppe. Leider musste ich diese Gruppe nach Kilometer 97 ziehen lassen, da ich auf meinen Special Need Bag fast eine Minute waren musste. Somit bin ich kurz zum Schluss alleine gefahren. Nach 4:58 Stunden der 183 Kilometer konnte ich endlich das Rad abgeben.

Schnell die Socken angezogen und meine Neofarbigen Type A Sauconytreter angezogen. Die Schuhe haben mir etwas die Show gestohlen. Es kam von den Leuten kein „Looking GOOD“, sondern „NICE Shoes“ . ;-)
Die ersten Kilometer fühlten sich noch schwer an. Nach 6 Kilometer hatte ich meinen Rhythmus, aber mein Magen machte sich bemerkbar. Bei 10 Kilometer musste ich zum erste Mal aus Dixi. Ich konnte keine Nahrung mehr richtig gut aufnehmen, aber ich brauchte Kohlenhydrate zum verbrennen. Somit habe ich die PowerGels mit Salzgebäck und Cola kombiniert. Leider musste ich immer dafür stehen leider, weil sonst alles wieder hochgekommen wäre. Bananen waren leider Mangelware. Das Lauftempo zwischen den Verpfehlungspunkten lag um 4:35/km und fühlte sich gut an. Leider habe ich an den Verpfehlungspunkten die Zeit durch stehen bleiben und teilweise suchen nach Bananen und PowerGels gelassen. Somit kam auch die Laufzeit von 3:29 Stunden zustande.

Nach 9:22 Stunden habe ich als 37.Platz Gesamt und 6.Platz in der Altersklasse finished. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung bis auf die Laufstopps, die mich vielleicht 10 Minuten gekostet haben. Aber was, wäre, wenn … gib es jetzt nicht mehr. ;-)
Vielen Dank an alle die mich unterstützt haben, sowohl Material als auch persönlich …. DANKE!
Jetzt geht es in die verdiente Winterpause. 12 Monate Training liegen jetzt hinter mir. Morgen geht es für eine Woche aus Festland für eine kleine Rundreise … Tschüss!

In diesem glücklichen Sinne,

Andre

P.S.: Danke Enrico für die Bilder!